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Tour 2 – Von „Allahs Garten“, der Wüste, zu den römischen Ausgrabungsstätten

Erster Tag

Ankunft in Tripolis und Transferflug nach Sebha in den Süden. Ankunft im Hotel und Übernachtung.

Zweiter Tag

Mit dem Geländewagen geht's frühmorgens nach Ghat. Die alte Berberstadt war einst wichtiger Karawanenstützpunkt auf dem Weg in den Sudan und nach Schwarzafrika. Vor dem Einganstor zur Altstadt besichtigen wir einen der traditionellen Brunnen, genannt „faur“, an dem die Bedeutung der Dattelpalme als Baumaterial ersichtlich ist. Wir übernachten in Zelten.

Dritter Tag

Besuch der Altstadt von Ghat. Danach Aufbruch in das Akakus-Gebirge, weltberühmt vor allem durch die prähistorischen Malereien, die uns in eine vergangene Welt der Wüste führen. Wir erleben eine Reise durch die bizarre Landschaft des Akakus und dringen weiter in das Gebiet der Wadis von Anshal, und Tanshal vor, wo wir auf die ersten Felsgravuren und -malereien stoßen. Übernachtung im Zelt.

Vierter Tag

Weiter geht's durch den „Louvre der Wüste“, wo wir auf den Spuren berühmter Entdecker und Weltreisender die ersten Schritte in den roten Sand des Akakus Gebirges setzen und uns weiter in das Gebiet der Tuareg in Richtung Emaha-In Amelal (Tadrart und Tashwint) begeben. Übernachtung im Zelt.

Fünfter Tag

Wir nehmen Kurs auf Richtung Wadi Mathendoush und fahren durch Wan Kazha und Murzuq, wo wir auch unser Nachtlager aufschlagen. Wenn jemand nachts sein Lager in den Sand buddelt und der Stille lauscht, kann er den Herzschlag der Wüste hören, so lautet ein Sprichwort der Tuareg.

Sechster Tag

Wir besuchen die prähistorischen Felsgravuren im Wadi Mathendusch und machen einen kurzen Zwischenstopp um das Agrar-Projekt im Wadi Barjuj zu besichtigen. Danach geht's ab in die Dünenlandschaft von Ubari, wo wir zwischen den sanften Hügeln der Dünen unser Lager aufschlagen.

Siebter Tag

Hinter großen Sanddünen verborgen gibt es im Erg Ubari mehr als ein Dutzend Seen. Die schönsten von ihnen besuchen wir: Mafo, Mandara, Um el-Ma und Gabaroun. An schönen Tagen erinnern die Palmen und das spiegelglatte Wasser an eine Märchenkulisse. In den Dünen von Idhan Ubari übernachten wir.

Achter Tag

Fahrt nach Germa, in die antike Stadt der Garammanten, die indigene Bevölkerung Libyens. Mehr über die Riten und Kulte der Garamanten des Fezzan erfahren wir bei einem Besuch im Museum. Danach geht's weiter Richtung Murzuq. Die einstige Hauptstadt der Mariniden, Murzuq vermittelt noch heute die traditionelle Atmosphäre einer Oasensiedlung. Wir besichtigen die Festung und die Moschee und fahren weiter nach Maknusa, wo wir eines der größten landwirtschaftlichen Projekte des modernen Libyen besichtigen. Von Sebha fliegen wir abends nach Tripolis.

Neunter Tag

Besuch von Leptis Magna, die Einmündung des Wadi Lebda ins Mittelmeer wählten schon die Phönizier als Siedlungsplatz. Unter numidischer Herrschaft erlangte die Stadt eine erste Blütezeit. Unter der Herrschaft von Septimus Severus wurde der Stadt das ius italicum zuerkannt, was sie die weitgehende Befreiung von Abgaben an Rom bedeutet. Unter seiner Herrschaft wurden ein gewaltiges Bauprogramm realisiert, handelte es sich doch bei Leptis um seine Geburtsstadt. Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Tripolis.

Zehnter Tag

Der Tag ist der Hauptstadt, Tripolis, gewidmet. Auf unserem Tagesplan steht der Besuch des National Museums sowie der Souk, Moscheen, die alten türkischen Häuser und der Triumphbogen von Marcus Aurelius. Der Rest des Tages gehört Ihnen.

Elfter Tag

Sabratha, ebenfalls von den Phöniziern gegründet, in punischer Zeit weiter ausgebaut und unter den Römern am Höhepunkt angelangt. Das Bühnenhaus des Theaters gehört zu dem am besten erhaltenen der römischen Welt. Es ist 93 Meter breit und 25 Meter hoch und wird von 108 korinthischen Säulen in drei Etagen getragen.

Zwölfter Tag

Der letzte Tag kann nochmals zum ausgiebigen Shopping im Souk und der Altstadt von Tripolis genutzt werden!
Am Nachmittag Transfer zum Flughafen/Rückflug.